Was ist Gruppenpsychotherapie?

Bei einer Gruppentherapie kommen 3 bis 9 Mitglieder einmal in der Woche zusammen. Die Teilnehmer bringen sehr verschiedene Probleme mit, darunter zählen Ängste, Depressionen, Arbeitsstörungen, Selbstzweifel, Konflikte in der Partnerschaft oder am Arbeitsplatz.

Unter der Leitung einer Therapeutin oder eines Therapeuten versucht die Gruppe, durch das Gespräch ein Verständnis der Probleme zu erreichen und Ansatzpunkte für deren Lösung zu erarbeiten. Für jeden Einzelnen kann die Erfahrung, allmählich Vertrauen in die Gruppe zu gewinnen und sich dort mit den eigenen Problemen öffnen und zeigen zu können, den Weg freimachen für wichtige Veränderungen im Leben.

Dies gilt ebenfalls für die analytischen Gruppentherapie, die darüberhinaus versucht, unbewältigte Ereignisse der Lebensgeschichte des Einzelnen und die daraus entstehenden aktuellen Probleme im Rahmen einer Gruppe zu bearbeiten.  Der Schwerpunkt liegt hierbei darin, unbewusste seelische Vorgänge – und damit sich selbst und die eigenen Beziehungen - besser verstehen zu lernen.  So können etwa verfestigte und immer wiederkehrende Erlebnismuster oder Beziehungserfahrungen im Schutz der Gruppe neu entfaltet und dadurch bearbeitet und verändert werden.